Von Tobias

März 5, 2015

Wie die Zähmung des Unterbewusstseins das Leben in 10 Schritten dauerhaft auf Erfolgskurs bringt
Erfolgreich ist, wer sich bewusst für Erfolg entscheidet. Das klingt einfach – wieso hat dann eigentlich nicht jeder Erfolg? Der Hund dafür liegt im Wörtchen „bewusst“ begraben, denn der bewussten Entscheidung für Erfolg steht unser Unterbewusstsein entgegen. Es zählt zu den mächtigsten Kräften in unserem Leben. So stark, unbeugsam und geduldig wie ein Raubtier nimmt es kontinuierlichen Einfluss auf unseren Alltag. Schon Freud erkennt seine unbändige Macht: Unter den Bezeichnungen “Über-Ich” und “Es” beschreibt er die unterbewussten Kräfte, die uns weit entfernt von Willen und Verstand zu scheinbar willkürlichen Handlungen antreiben. Laut seinen Thesen zwingt uns das Unterbewusstsein unbewusst und pausenlos zur Befriedigung von Urtrieben, gesellschaftlichen Normen und Werten. Die bewusste Verstands- und Entscheidungsebene des Menschen bezeichnet Freud als “Ich”. Sie wird zum Spielball zwischen den unterbewussten Bedürfnissen von “Es” und “Über-Ich”.
Unsere Zielsetzungen werden daher ständig durch unterbewusste Triebe, Werte und Moralvorstellungen gestört. Diese Störung macht unseren zielgerichteten Handlungen einen Strich durch die Rechnung. Damit gefährdet sie privaten und beruflichen Erfolg. Nur wer sein Unterbewusstsein unter Kontrolle bringt, kann daher auf Ziele zuarbeiten und erfolgsorientiert entscheiden. Ein erfolgreicher Mensch bändigt die unterbewusste Bestie und setzt ihre Kraft für bewusste Ziele ein, statt im ständigen Kampf gegen sie persönliche Ressourcen zu vergeuden.1. Begegnung mit einer Bestie – Akzeptanz von unterbewussten MächtenDas Wissen über die Existenz der Bestie „Unterbewusstsein“ ist ein erster Schritt zum Erfolg. Wer einem machtvollen Raubtier wie diesem begegnet, muss seine Kraft respektieren und akzeptieren. Erfolgsmenschen machen sich daher klar, dass das Unterbewusstsein sie regelmäßig zu unbewussten Handlungen treibt, die ihren bewussten Zielen entgegenstehen. Bisher unbewusste Reaktionen des Unterbewusstseins müssen anerkannt und erkannt werden.

2. Kontaktaufnahme mit einem Raubtier – Bewusstwerdung durch selbstanalytische Freizeitgestaltung

Um die Bestie Unterbewusstsein zu bändigen, muss man sie mit ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen kennenlernen. Wir können kontraproduktive Einmischungen unseres Unterbewusstseins nämlich nur dann abwenden, wenn wir uns über sein Wesen bewusst sind.
Jede Raubtierzähmung beginnt mit einem Beschnuppern. Auch die Kontaktaufnahme mit dem Unterbewusstsein startet daher vorsichtig. Seine Zähmung ist eine Reise der Bewusstwerdung, deren Ziel ein erfolgreiches, harmonisches und starkes Miteinander ist. Aufmerksame Beobachtung von eigenen Verhaltensweisen, Denkstrukturen und Werten ist ein erstes Teilstück des Weges. Auf der Zielgeraden der Bewusstwerdung liegen die Fragen nach dem “Warum verhalte ich mich so?” und “Warum denke ich so?”. Erfolgsmenschen machen sich dadurch bislang unbewusste Einflussnahmen ihres Unterbewusstseins bewusst. Auf diese Weise fällt es ihnen leichter, die Kraft der Bestie später in eine Richtung zu steuern, die ihren bewussten Zielen entspricht. Ebenso lernen sie dadurch, Einflussnahmen mit entgegengesetzter Ausrichtung aufzulösen. Sobald uns nämlich der Ursprung von bisher unterbewussten Reaktionen klar wird, können wir sie kontrollieren und durch bewusste Handlungen ablösen, die uns näher an unsere Ziele bringen. Wer sein Unterbewusstsein kennt, kann daher aktiv und aus sich selbst heraus handeln, statt in seinen Mechanismen lediglich auf äußere Umstände zu reagieren.
Um diesen Prozess zu initiieren, müssen wir genügend Zeit mit uns selbst verbringen. Die Annäherung an die Bestie Unterbewusstsein erfordert Ruhe und Geduld. Vor allem meditative und kreative Aufgaben helfen uns bei der Kontaktaufnahme mit dem inneren Raubtier, denn sie können uns Selbstanalyse ermöglichen. Ebenso hilfreich ist sportliche Aktivität, weil störende Gedanken durch die Harmonie von Körper und Geist reduziert werden. Als eine Folge dessen fällt uns das Hineinhorchen in das eigene Innere leichter.

3. Raubtierbändigung nach eigenen Regeln – Überwindung von Fremdbestimmungen

Ebenso wie Zeit für uns selbst, sollten wir uns Zeit in der Gesellschaft von anderen gönnen. Auch deren Feedback zu unseren Verhaltensweisen kann uns das Raubtier Unterbewusstsein nämlich besser verstehen lassen. Wichtig ist die Harmonie zwischen Aktivitäten alleine und Kontakten nach außen. So wie der Freundes- und Bekanntenkreis der Analyse des Unterbewusstseins helfen kann, kann er sie nämlich auch blockieren.
Die Werte, Ziele und Bedürfnisse von Freunden entsprechen niemals zu 100 Prozent den eigenen. Ebenso wenig können ihre Erfolgswege daher gleich unsere sein, denn jeder erfolgreiche Lebensweg ist ein persönlicher. Alle Antworten, die wir für Erfolg benötigen, liegen daher in unserem Inneren und um sie zu finden, müssen wir Fremdbestimmung überwinden. Die Hälfte unserer unterbewussten Werte und Normen stammt nicht von uns selbst. Die Bestie Unterbewusstsein muss für persönlichen Erfolg daher auf fremde Werte, Normen und Ziele untersucht werden. Erfolgreiche Menschen erkennen diese Fremdbestimmungen und ersetzen sie durch eigene Werte, Normen und Ziele. Nur wer im Alleingang bereits Kontakt zu seiner Innenwelt aufgenommen hat, kann aber zwischen Eigenem und Fremdem unterscheiden. Regelmäßige Phasen der Isolation bereiten diesem Vorhaben den Weg. In Phasen des Kontakts zu Freunden und Bekannten kann uns die aufmerksame Beobachtung und Hinterfragung anderer unbewusste Fremdbestimmung bewusst machen.

4. Gesundheit der Bestie – Rolle von unterbewusster Triebbefriedigung

Wer die Kraft des Unterbewusstseins für persönliche Erfolge einsetzen will, muss seine Gesundheit wahren. Nichts steht Erfolg mehr entgegen, als Depression. Die Krankheit ist eine Reaktion auf Gefühle der Ausweglosigkeit und Überforderung. In der Vorzeit dient sie der Sicherstellung des Überlebens. Konfrontiert mit einer ausweglos erscheinenden Gefahr, steigt der Stresshormonspiegel in unserem Körper an und löst eine Starre aus, die früher das Interesse des Gegners vom Opfer lenken sollte.
Freud erkennt psychische Erkrankungen wie diese als Ausweichshandlungen des Unterbewusstseins. Wenn wir bewusste Entscheidungen treffen, die dem Unterbewusstsein die Triebbefriedigung verbieten, dann leben sich die unterbewussten Ebenen des “Über-Ich” und “Es” in fehlgeleitete Richtungen aus. Je besser wir unser Inneres, seine Werte und die Natur des Unterbewussten verstehen, desto unwahrscheinlicher werden psychische Erkrankungen. Wir begeben uns dazu auf die Suche nach dem Ursprung der Ausweichshandlungen. Wenn eine Person zum Beispiel ein sehr strenges Elternhaus hatte, dann kann ihr Unterbewusstsein um Perfektion bemüht sein. Wenn sie auf ihrem Lebensweg bewusst eine Entscheidung trifft, die dieser Perfektion nicht gerecht wird, dann kann diese Entscheidung im Unterbewusstsein Depression begünstigen. Auflösen lässt sich diese Art der Erkrankung, indem die Person den Ursprung erkennt und sich klar macht, dass das Streben nach Perfektion nicht aus ihr selbst heraus stammt.

5. Wie Entscheidungslosigkeit das Raubtier krank macht – Überwindung von Konsum und Medien

Häufige Quelle von unterbewussten Ausweichshandlungen und damit Depression sind heute die Medien. Ihr Einfluss steigt im Technologie-Zeitalter unentwegt. Gleichzeitig befinden wir uns in einem Konsumzeitalter. Wer in den Supermarkt geht, muss sich am Milch-Regal zwischen 100 Sorten entscheiden. Festlegen will man sich konfrontiert mit diesem Überfluss ungern. Stets hat man das Gefühl, dabei etwas Besseres zu verpassen.
Entscheidungslosigkeit und materieller Überfluss prägen das mediale Bild. Der Normalität von Leben sprechen die Medien der Konsumgesellschaft den Wert ab. Sie vermitteln das Gefühl, wertvoll sei nur das Beste, Schönste, Höchste, Bestbezahlteste oder Aufregendste. Damit füttern sie unsere Bestie Unterbewusstsein durch Fremdwerte. Unbewusst prägen wir uns durch den Medieneinfluss ein, Erfolg sei mit Materialität und Superlative gleichzusetzen. Das erschwert uns die erfolgreiche Verfolgung eigener Werte und Ziele, denn unser Unterbewusstsein handelt damit nach fremden Spielregeln und erkrankt, weil es den enstandenen Trieb nach „dem Besten“, „Schönsten“, „Höchsten“, „Bestbezahltesten“ oder „Aufregendsten“ nicht befriedigen kann. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unserer Bestie erfordert deren Gesundheit. Zu wahren ist die nur, wenn wir uns dem Konsumgesellschaftswahn und Medieneinfluss entziehen. Die Werte von außen müssen wir für einen erfolgreichen Lebensweg entlarven und durch klar und eigens definierte Ziele ersetzen.

6. Leckerbissen für die Bestie – Erfolg durch klare Ziele motivieren

Wofür will man die Macht des Unterbewusstseins einsetzen? Eine differenzierte, konsequente und unmissverständliche Zielsetzung ist für die Bändigung jedes Raubtiers unverzichtbar. Nur konkrete, bewusst gewählte Ziele geben uns Ansporn und Perspektive. Je leidenschaftlicher, emotionaler und tiefer liegender ein Wunsch, desto leichter werden wir Erfolge motivieren können. Das Unterbewusstsein lässt sich nur durch die Aussicht auf fest definierte Leckerbissen zur Zusammenarbeit anregen.

7. Selbstbewusstsein bei der Raubtierbändigung – Unsicherheit boykottiert Erfolge

Sobald wir ein persönliches Ziel definiert haben, helfen uns Selbstbewusstsein und ein gesundes Maß an Eigenliebe bei einer harmonischen Zielverfolgung zusammen mit dem Unterbewusstsein. Wer sich selbst liebt, ist deshalb erfolgreicher, weil er sein Unterbewusstsein leichter für seine Ziele begeistern kann. Die Bestie riecht Unsicherheit und nimmt einen unsicheren Herren nicht ernst. Nur wer trotz medialer und gesellschaftlicher Entscheidungslosigkeit fest und konsequent für eigens ausgewählte Werte, Einstellungen und Ziele einsteht, hat für das Raubtiertraining genügend Stand.

8. Gesetz der Resonanz – positive Affirmation lässt die Bestie schnurren

Unser Unterbewusstsein liebt Bilder. Wir haben durch die bisherigen Schritte unterbewusste Bilder erkannt und eliminiert, die unsere Erfolgen entgegenstehen. Jetzt ersetzen wir sie durch neue, zielführende Visualisierungen, die uns stattdessen an unsere Erfolge annähern. Die bildhafte und detaillierte Vorstellung des erwünschten Erfolgs ist deshalb ein Schritt dem Erfolg entgegen. Wer sich die Verwirklichung eines Ziels regelmäßig vor Augen führt, trainiert das Unterbewusstsein auf Handlungen im eigenen Interesse. Positive Affirmation ist das Zauberwort des Raubtiertrainings. Einen höheren Effekt als Formulierungen wie “Ich will erfolgreich sein.” oder “Ich will nicht erfolglos bleiben.” hat die regelmäßige Wiederholung von Sätzen wie “Ich werde erfolgreich sein und werde mich dabei großartig fühlen.”
Die Kraft des Unterbewusstseins ist damit auf dem richtigen Weg, denn durch positive Affirmation und Visualisierung erhält auch die Bestie positive Einstellung. Weil alles auf der Welt ist miteinander verbunden ist, hat jeder Gedanke und jedes Gefühl einen Effekt auf die äußere Umgebung. Das Resonanzgesetz besagt, dass wir alle äußeren Umstände emotional und gedanklich vorformen. Positives soll Positives anziehen. Negatives zieht Negatives an. Wer das Unterbewusstsein also mit positiven Stimmungen und Bildern füttert, bereitet positive Erfahrungen vor.

9. Geordneter Plan zum erfolgreichen Umgang mit dem Raubtier- Rolle der äußeren Welt

Im gleichen Maß, wie wir durch positive Affirmation das Umfeld positiv beeinflussen, beeinflusst auch das Umfeld unser Innenleben. Um zusammen mit dem Unterbewusstsein geordnet und geradlinig ein Ziel zu verfolgen, muss die äußere Umgebung daher von Chaos-Quellen befreit werden.
Wer seine Umgebung ordnet, wird geordneter denken und fühlen. Dem Unterbewusstsein wird so eine geordnete Verfolgung der antrainierten Ziele erleichtert. Kleine Schritte haben hierbei großen Effekt. Schon eine aufgeräumte Wohnung kann Wunder bewirken.

10. Raubtierfütterung – Reizüberflutung übersättigt

Die Kraft des Unterbewusstseins ist jetzt auf geradlinigem Erfolgskurs, aber Vorsicht vor Reizüberflutungen. Die Bestie ist immer hungrig und verschlingt äußere Reize mit Haut und Haaren. Gegen einen Leckerbissen lässt sie sich gerne vom Weg locken, den wir ihr vorgeben. Wenn ihr zu viele Reize angeboten werden, stört das ihre Konzentration und die Zusammenarbeit rückt in weite Ferne. So ist sie nämlich nicht mehr auf die Belohnungen angewiesen, die wir ihr für unsere Forderungen in Aussicht stellen.
Das Technologie-Zeitalter ist ein Zeitalter der Reizüberflutung. Ständige Erreichbarkeit über Handy, Email und Facebook erschwert die Konzentration. Erfolgreich, selbstbestimmt und in harmonischer Zusammenarbeit mit dem mächtigen Raubtier kann nur leben, wer sich Ruhe gönnt und Reizüberflutungen auf ein Minimum reduziert.

Privaten und beruflichen Erfolgen aller Art steht damit nichts mehr entgegen. Mit mit dem zahmen Raubtier unseres Unterbewusstseins im Rücken, kann jeder sich bewusst zu Erfolg entscheiden und wird damit auch erfolgreich sein.

 Wenn du mehr über innere Blockaden bzw. Denkprozesse für mehr Erfolg im Leben wissen willst dann schau dir dieses Video KOMPLETT an!

About the author 

Tobias

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Title Goes Here


Get this Free E-Book

Use this bottom section to nudge your visitors.

>